New Next – s/t 12″

Ich freu mich ja immer, wenn ich mir Musik anhören darf, die ich mir nicht selbst ausgesucht habe. Jüngst geschehen bei der Band New Next. Der gute Philipp fragte mich, ob ich Lust habe ein paar Worte über seine Band zu verlieren und ehe ich „Jau, schick rum das Teil“ schreiben konnte, lag auch schon die DHL Benachrichtigungskarte im Briefkasten. Das ging schnell.

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New Next besteht aus einer klassischen 3-Mann Rockband Besetzung. Gitarre, Schlagzeug, Bass. Der Gitarrist singt. Musikalisch würde ich die Gruppe in die Schublade „Bands mit The… am Anfang“ stecken. Der Midtempo Bereich ist ihr Zuhause, die Telecaster schrammelt, Bass und Schlagzeug verrichten ihre Arbeit ohne nennenswerte Abzüge.  Die Songs auf dem selbstbetitelten Album wurden im Proberaum aufgenommen, gemixt und gemastert. Klanglich insgesamt sympathisch. Ich mag es, wenn der Sound ein paar Ecken und Kanten hat. Dennoch fehlt mir das gewisse Etwas. Eine eigene Handschrift. Ein Aha-Effekt. Die Waffel im Eis.
Ich hätte gerne etwas mehr zum lyrischen Inhalt der Songs gesagt, leider gibt es kein Textblatt oder etwas Ähnliches und im raushören von englischen Texten bin ich nicht der fitteste.
Ein Zitat aus dem Song „Smoking Pipes“, abgedruckt auf dem Inlay, verrät uns jedoch in welche Richtung es gehen könnte:

„remember all the landscapes
where we once enjoyed our lives
their beauty us destroyed
by smoking pipes“

Die Aufmachung der Platte ist auf den ersten Blick schlicht, aber keinesfalls billig. Das Cover zeigt das Bandlogo vor Sternenhimmel. Betrachtet man es eine längere Zeit am Stück wirkt es auf mich hypnotisierend. Auf der Rückseite befindet sich Tracklist vor Sternenhimmel in invertierten Farben. Die Schallplatte ist schön schwer und findet ihr Zuhause in einem mit Bandfoto und Credits bedruckten Inlay. Ein Downloadcode wurde handschriftlich eingefügt. Sehr gut! Außerdem liegen noch zwei Aufkleber bei.

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Jetzt ist die Platte zwei Mal durchgelaufen. Hängengeblieben ist bei mir der letzte Song auf der A-Seite „Rescue“. Der Rest passt gut in das Konzept „Indie Rock“ ohne große Ausbrüche nach oben oder unten.
Abschließend denke ich grad darüber nach, ob mir die Band vielleicht live das gewisse Etwas vermitteln könnte, dass ich auf der Platte so vermisse. Mal schauen, ob sie irgendwann in der Nähe sind.

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