Hey Ruin – self titled 7“

In den nächsten Tagen möchten wir euch gerne ein paar Releases von Homebound RecordsHR1 vorstellen. Wir sind durch die Besprechung der Resolutions / Up for nothing Split auf das Label aufmerksam geworden und andersherum ging das wohl irgendwie auch so. Wir starten heute mit der self titled 7“ von Hey Ruin und freuen uns auf die kommenden Tage.

Auch nach einigen prüfenden Blicken fehlen mir immer noch ein wenig die Worte. Abgefahrene Coverart mit blassen Farben und einem Katzen-/Blumenmotiv. Alles ist so aufgemacht, als wäre die Scheibe vor 30 Jahren gemacht worden. Stil, Label auf der Platte, dieses kleine Stereo-Logo oben rechts, alles. Diese Coverart irritiert und bekommt meine Aufmerksamkeit. Immer wieder. Außen Schnörkel, innen Abfuck. Versteht mich nicht falsch, ich rede von Genre und Message. Das passt auch ein bisschen auf die letzten Zeilen aus Basic Schutzinstinkt:

Und sie sagt, dass Ordnung außen Ordnung innen schafft. Und er sagt, dass eine runde Birne noch keinen Apfel macht.

Die Produktion wirkt insgesamt etwas günstiger gehalten. Das Cover ist aus etwas dickerem, in der Mitte gefaltetem Papier. Das wiederum ist beidseitig bedruckt und enthält die Songtexte auf der Rückseite. Außerdem liegt ein Downloadcode bei. Alles gut.

HR3Beim ersten Anspielen habe ich die Musik von Hey Ruin zum ersten Mal gehört und sie direkt ins Herz geschlossen. Nicht, weil ich diese Art Musik noch nie gehört habe. Einfach, weil ich sie gut finde. Zwei Songs, die man irgendwo im deutschsprachigen Emopunk einordnen kann, kommen auf der 7“ durch die Nadel ins Ohr. Die Musik wirkt aufgeräumt, nahezu unverzerrte Instrumente, sehr präsenter Bass und viel Platz für die Stimme, die mit sanfter Wut die Texte transportiert. Die A-Seite kommt mit Basic Schutzinstinkt etwas schneller daher, während auf der B-Seite Fremdenlegionär  durch Text und Tempo nachdenklich wirkt. Mein Hörmuster: A-Seite, A-Seite, B-Seite – und immer so weiter. Nach den Songs habe ich Bock auf mehr. Vor allem von dem schnellen Zeug auf der A-Seite. Das Album ist weitestgehend fertig. Yes!

Fazit:
Der Aufwand für das Release scheint niedrig gehalten, aber es ist alles am Start, was wir uns für ein gutes Release wünschen. Die Songs der vier Musiker aus Trier machen Lust auf mehr. Ich freue mich schon auf das Album, klicke auf Gefällt mir und warte gespannt auf Neuigkeiten. Die Platte gibt es für rund 5€. Zugreifen!

Ein Gedanke zu “Hey Ruin – self titled 7“

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