duct hearts – if you prick us, do we not bleed? 7″

Eigentlich hab ich immer gedacht, dass ich über Platten schreibe, die ich mir irgendwann mal gekauft habe. Eigentlich. Das sollte sich ändern, als der gute Daniel von time as a color mir letztens eine Email schrieb und mich fragte, ob ich Bock habe zwei 7″s von seiner Band duct hearts zu besprechen. Ich habe prompt „Ja“ gesagt und wenige Tage später hatte ich die Teile schon im Briefkasten.

time as a color ist ein kleines DIY Label aus München, welches sich im Bereich Hardcore, Screamo, Postrock, Sludge, Metal und Mid 90´s Emo spezialisiert hat.
In diesem Beitrag möchte ich auf die 7″ Single if you prick us, do we not bleed? von duct hearts eingehen.

duct1Aufmachung:
Die Farbe Schwarz wird bei dieser Veröffentlichung groß geschrieben. Als Cover dient ein besiebdruckter schwarzer Pappumschlag auf dem eine silberne Qualle, Bandname und Titel abgedruckt sind. Das Design gefällt mir. Ich mag Meeresbewohner. Schwarz geht es auch bei Vinylfarbe und den Labels weiter, wobei ich bei letzterem etwas irritiert bin, da man nicht erkennen kann, welches die A oder B Seite ist. Ich vermute aber, dass dies gewollt ist. Dazu komme ich später nochmal.
Des Weiteren liegt noch ein Inlay bei, auf dem sich Lyrics, Labelwerbung und Credits befinden. Auf der Rückseite dieses Blattes befindet sich noch ein Download Code. Immer gut, so etwas!

Musik:
Ich würde sagen: Atmosphärischer Prog-Emo. Beide Seiten fangen ähnlich ruhig an und haben insgesamt relativ wenig Text. Die Bandcamp Seite verrät mir, dass A und B Seite einen Song ergeben, der eine Gesamtlänge von 11:37 aufweist. Jetzt machen für mich auch die unbeschrifteten Labels auf der Platte Sinn. Fuchsig!
Es wird mal laut, mal leise. Das Tempo ist über weite Strecken schleppend, bis der Song am Ende „aufgeht“ und etwas rhythmischer wird. Es wird viel Wert auf Stimmung gelegt. Ich bin kein guter Texte-Interpretierer, aber Textzeilen wie

„Here I am, torn into pieces. Sunblinds ans Tiles. The End. The Tip of a Nightmare. Born into, Dying in.“

rufen in mir jetzt nicht spontan Glücksgefühle herbei.

Fazit:duct3
Es ist spannend, sich mit Musik zu beschäftigen, auf die man nicht von selbst gekommen ist. Im Fall von duct hearts würde ich sagen, dass zu bestimmter Zeit die Platte nochmals den Teller wiedersehen wird. Doch jetzt ist momentan nicht die Zeit dafür. Das durchdachte Gesamtkonzept dieses Releases gefällt mir sehr gut. Man merkt deutlich, dass sich da jemand Mühe gegeben hat.

Gesamtwertung: 6/10
Unbedingt reinhören: Nun…erst Seite A und dann Seite B oder umgekehrt 😉

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